Stress

Längst wird in der Wissenschaft nicht mehr in Eustress (also „positiven“) und Distress (das heißt „negativen“ Stress) unterschieden, sondern mittlerweile interessiert nur noch die Frage: Ist der Stress akut oder chronisch.

Auch wenn der so genannte positive Stress (zum Beispiel die Freude über einen gelungenen Projekt-Abschluss oder die Geburt eines Kindes) sicherlich angenehmer ist als der negative Stress (Ärger mit dem Chef oder die Diagnose einer Krankheit), so sind doch die körperlichen Reaktionen sehr ähnlich. Und das ist das entscheidende.

Stressreaktionen sind ein uralter, biologisch sinnvoller Mechanismus, um bei Gefahr sofort reagieren zu können. Das Herz schlägt schneller, die Atmung wird flacher, der Blutdruck steigt, die Muskeln spannen sich an, Hormone werden ausgeschüttet. Der Körper ist voller Energie.

Wenn darauf dann eine Phase der Ent-Spannung folgt, ist der Stress tatsächlich die „Würze des Lebens“, wie der Pionier der Stressforschung Hans Selye es nannte.

Summieren sich allerdings die Belastungen – kehrt also in der Folge keine Ruhe ein – so können die langfristigen Folgen zu viel essen, zu viel rauchen, zu intensiver Genuss von Kaffee oder Alkohol, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Verspannungen, innere Unruhe, ein Gefühl von Leere, Unzufriedenheit, Aggressivität, Wut, Unkonzentriertheit, Hautprobleme, Herzprobleme, erhöhter Blutdruck, Magenprobleme, Tinnitus und und und sein.

Je besser wir uns selbst kennen und je bewusster wir die Situation wahrnehmen, desto früher können wir eingreifen und gezielter Einfluss nehmen.

Wir können unser eigenes “Frühwarnsystem” entwickeln.

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